Nachhaltigkeit & Regionalität

Individuelle Beratung und Unterstützung

Corporate Social Responsibility (CSR), Green Economy, zirkuläre Wertschöpfung, Energieeffizienz – Nachhaltigkeit ist heute ein zentraler Bestandteil von Unternehmensstrategien und damit auch ein wichtiges Handlungsfeld der Wirtschaftsförderung.

In einem bundesweiten Forschungsprojekt war Osnabrück schon 2018 Vorreiter in Sachen nachhaltiger regionaler Wirtschaftsförderung. Zwei Jahre hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Erprobung der „Wirtschaftsförderung 4.0“ gefördert. Dieses Engagement war einer der Bausteine auf dem Weg zur nachhaltigsten Großstadt Deutschlands – 2020 wurde Osnabrück mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Das Osnabrücker Modell war so erfolgreich, dass die WFO ab sofort in Kooperation mit dem Wuppertal Institut drei deutsche Städte bei der Umsetzung berät und begleitet.

Unsere Erfahrungen und Kompetenzen rund um nachhaltige Wirtschaftsthemen bündeln wir seit Januar 2020 im Aufgabenbereich „Nachhaltiges regionales Wirtschaften“. Hier werden entsprechende Netzwerke geknüpft und gepflegt. Hier erhalten Unternehmen sowie kooperative Wirtschaftsformen, die nachhaltig und regional handeln, individuelle Beratung und Unterstützung.

Nachhaltigkeit und CSR in Unternehmen

Möchten Sie eine CSR-Strategie für Ihr Unternehmen entwickeln? Suchen Sie nach dem geeigneten Instrument zur Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichtes? Haben Sie bereits ein erfolgreiches CSR-Management und wünschen sich einen Erfahrungsaustausch oder Partner für die Umsetzung nachhaltiger Projekte in Osnabrück? Wir unterstützen Sie bei der Identifikation geeigneter CSR-Instrumente und fördern den Austausch mit anderen Unternehmen zum Thema CSR. Als Schnittstelle zu nachhaltigen Initiativen und Projekten vernetzen wir Sie mit Partnern zur Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Nachhaltigkeitsmaßnahmen.

Netzwerk „Regionale Produkte“

Das Netzwerk „Regionale Produkte“, das 2018 von Produzentinnen und Produzenten in Osnabrück gegründet wurde, wird unter der Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule, der lokalen Gastronomie und des Handels stetig weiterentwickelt. Gemeinsames Ziel ist die Steigerung der Sichtbarkeit und Verfügbarkeit der Produkte, um beides – regionale Produktion und lokalen Handel – zu stärken.

Kooperative und gemeinwohlorientierte Wirtschaftsformen

Zu einem unternehmensfreundlichen Wirtschaftsstandort gehört ein attraktives Lebens- und Arbeitsumfeld, in dem sich Fachkräfte, Studierende und Auszubildende wohl fühlen. Diese Attraktivität fördern wir durch die Stärkung weicher Standortfaktoren. Dazu gehören Initiativen, in denen sich Menschen für Nachhaltigkeit und für ein soziales Miteinander engagieren. Im Handlungsfeld „Nachhaltigkeit & Regionalität“ sind wir sowohl Ansprechpartner für Unternehmen der regionalen Produktion, der Sozialwirtschaft und der Sharing Economy wie auch für gemeinwohlorientierte Initiativen des Teilens, Tauschens und Reparierens.

Nachhaltige Beispiele im Video

Im Forschungsprojekt „Wirtschaftsförderung 4.0“ wurden unterschiedliche Themen und Zielgruppen in Osnabrück beleuchtet. Einen Überblick geben die im Projektzeitraum entstandenen Filme zu Leerstandzwischennutzung, kooperativen Geschäftsmodellen, landwirtschaftlicher Direktvermarktung sowie zu gemeinwohlorientierten Initiativen in den Bereichen Reparatur, Urban Gardening und soziale Nachbarschaft.


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Von links: Dr. Michael Kopatz vom Wuppertal Institut, Projektleiterin Christine Rother und Dr. E. h. Fritz Brickwedde, Fraktionsvorsitzender der CDU und Ratsmitglied, begrüßten und erläuterten rund 140 Teilnehmenden das Konzept „Wirtschaftsförderung 4.0“; © Swaantje Hehemann

Zwei Jahre Projekt „Wirtschaftsförderung 4.0“

Das Konzept „Wirtschaftsförderung 4.0“ ist seit 2018 in Osnabrück beheimatet. Mitte November, wurden im Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück Ergebnisse und Best Practice-Beispiele vorgestellt.

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