Agrartechnik

Die Zukunft der Landwirtschaft hängt immer mehr von der Verfügbarkeit leistungsfähiger Technologien und Innovationen ab. Die Region Osnabrück gehört mit seiner hohen Dichte an Betrieben und FuE-Kompetenzen zu den größten deutschen bzw. europäischen Zentren der Agrartechnik und wird daher auch „Agrotech Valley“ bezeichnet.

Insbesondere die Hochschule trägt mit dem Forschungsfeld „Zukunftsweisende Agrarsystemtechnologien“ dazu bei, diese Technologien zu entwickeln und global am Markt zu positionieren. Hinzu kommen eine Vielzahl von Unternehmen aus den Bereichen der Software, Informations- und Kommunikationstechnologien, die gemeinsam mit den Agrartechnik Herstellern richtungsweisende Produkte entwickeln, die in der von Robotik und Automatisierung geprägten Agrartechnik eingesetzt werden. Mit dem Agro-Technicum verfügt die Hochschule Osnabrück über modernste Infrastruktur, um innovative Agrarsystem und -prozesse zu erforschen.

Weitere FuE-Kompetenzen der Region:

  • Mit dem Competence Center of Applied Agricultural Engineering (COALA) verfügt die Hochschule Osnabrück über ein Kompetenzzentrum, das Agrarwissenschaften, Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau in anwendungsorientierte Forschungs- und Transferprojekte zusammenführt und den Anspruch verfolgt, die digitale Transformation in der Landwirtschaft zu gestalten.
  • Weiterhin befasst sich das DFKI - Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz mit seinem „Robotics Innovation Center“ intensiv mit dem Einsatz eigenständig arbeitender Landmaschinen und kognitiv arbeitender Robotersysteme.
  • Anknüpfungspunkte bestehen darüber hinaus zum Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL), das nicht nur über Kompetenzen im Bereich der Lebensmittelproduktion, sondern auch im Maschinenbau und der Verfahrenstechnik auf sich vereint.

Neben vielen etablierten Unternehmen, die sich schwerpunktmäßig mit IT-Lösungen rund um die Agrartechnik befassen, haben sich zahlreiche Start-ups dieses Thema angenommen. Die überwiegend über einen Hintergrund an der Hochschule verfügenden Gründungen nutzen aktuelles Wissen der Forschung zur Entwicklung flexibler Anwendungen für den globalen Einsatz. Der Accelerator Seedhouse bietet optimale Bedingungen für junge Startups, um aus der Forschung heraus zu gründen.

Zusammen mit den Forschungseinrichtungen DFKI – Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz - und dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) sowie dem „Competence Center of Applied Agricultural Engineering“ (COALA) und den Angeboten an der Universität und Hochschule Osnabrück hat sich in der Region ein ausgesprochenes agrarindustrielles Wertschöpfungsnetzwerk und Cluster herausgebildet, das vor dem Hintergrund der digitalen Transformation der Landwirtschaft einen idealen Nährboden für Start-ups und Unternehmensgründungen sowie weitere vielfältige Potenziale für die Zukunft bietet.

Das Netzwerk Agrotech Valley Forum bündelt Unternehmen der Agrarsystemtechnik und deren Zulieferer, aber auch Unternehmen verwandter Bereiche, wie dem Landmaschinenhandel und IT-Start-ups sowie wissenschaftliche Einrichtungen.