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Wirtschaftsförderung Osnabrück

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Bilanz nach 100 Tagen: Wirtschaftsstandort Osnabrück rüstet sich für die Zukunft

Gemeinsam bereit für die Zukunft (v.l.): Hans-Christoph Gallenkamp, Vorsitzender des Vereins für Wirtschaftsförderung in Osnabrück e.V. (VWO), die neue Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Osnabrück, Marina Heuermann und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Foto: WFO/ Alexander Winkler

Ein neues Wirtschaftsförderungskonzept und ein breiter Beteiligungsprozess zu den zukünftigen Schwerpunkten sollen den Wirtschaftsstandort Osnabrück sichern und entwickeln helfen. Gleichzeitig möchte sich die Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) ab sofort mehr Zeit für Unternehmen und Investoren nehmen. Maßgeschneiderte Services sollen wirtschaftliches Wachstum fördern und zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen.

Die Wirtschaftsförderung Osnabrück stellt die Weichen für die Zukunft: Ein neues Wirtschaftsförderungskonzept soll dazu beitragen, dass der Wirtschaftsstandort für das Jahr 2030 gut aufgestellt ist. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Hans-Christoph Gallenkamp, Vorsitzender des Vereins für Wirtschaftsförderung in Osnabrück e.V. (VWO), und die neue Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Osnabrück, Marina Heuermann, kündigten jetzt einen breit angelegten Beteiligungsprozess an, der Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung in die Erstellung des neuen Wirtschaftsförderungskonzeptes einbinden soll. Denn nur gemeinsam, darin sind sich die Akteure einig, werde sich die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Osnabrück erfolgreich umsetzen lassen.

Mehr Service für Unternehmen

Die Wirtschaftsförderung Osnabrück besetze bereits heute alle Themen und Handlungs-felder, die für einen Großstadt wie Osnabrück angemessen sind, bilanzierte Marina Heuermann die ersten 100 Tage ihrer Tätigkeit als neue Geschäftsführerin. „Die Erwartungen, die an uns herangetragen werden, sind sehr hoch. Daher bin ich dankbar, dass ich hochmotivierte und engagierte Mitarbeiter an meiner Seite habe, die präsent sind, Impulse setzen und Unterstützung leisten, wo es nur geht“, betonte die 51-Jährige und gab zu bedenken, dass letztlich für die Vielfalt der Aufgaben nur ein vergleichsweise kleines Team zur Verfügung stehe. Aus diesem Grund gehe es nun darum, Schwerpunkte zu setzen, Kapazitäten neu zu planen und auf wichtige Leistungen zu fokussieren. „Wir brauchen mehr Zeit für unsere Kunden. Wir werden die Unternehmen ab sofort noch intensiver bei ihren Expansions-, Ansiedlungs-, Standortsicherungs- und Innovationsprojekten beraten. Gleichzeitig wollen wir die Investitionsprojekte am Standort Osnabrück proaktiv und noch enger als zuvor begleiten.“ Letztlich gehe es im Kern darum, Wachstum und Innovation zu fördern sowie zukunftsorientierte Arbeitsplätze am Standort Osnabrück zu schaffen und zu sichern. Dazu müssen der Unternehmensservice gestärkt, der Dialog mit den Osnabrücker Unternehmen intensiviert und die Entwicklung neuer Gewerbeflächen vorangetrieben werden, so Heuermann.

Mittelstand investiert am Standort

Grund für den Ausbau des Unternehmensservice sei das große Interesse auf Seiten der Wirtschaft. So zeige sich die Attraktivität des Standortes in zahlreichen Investitionsprojekten und der hohen Anzahl von jährlich mehr als 160 Immobilien- und Grundstücksanfragen, die die WFO bereits seit mehreren Jahren verzeichnet. „Osnabrück ist ein Eldorado für Wirtschaftsförderer“, schwärmt die neue WFO-Geschäftsführerin und verweist auf die zahlreichen Mittelständler, die derzeit am Standort investieren oder Expansionsprojekte planen. „Obwohl wir unser Reporting-System zurzeit neu aufbauen, können wir schon jetzt sagen, dass aktuell im Mittelstand mehr als 120 Millionen Euro in mehr als 25 Neubau-projekte, Standorterweiterungen oder Verlagerungen investiert werden“, so Heuermann weiter. Beispiele dafür seien Neubauprojekte wie das „Ingenieurzentrum Am Tie“ (pbh Planungsbüro Hahm GmbH) oder die Standorterweiterungen des IT-Systemhauses Sievers-Group an der Hans-Wunderlich-Straße, der Unternehmenszentrale der pbr Planungsbüro Rohling AG im Wissenschaftspark, der Bohnenkamp AG an der Dieselstraße, der Maschinenbau Helmers GmbH am Fürstenauer Weg oder auch des Kunststoff- und Verpackungsspezialisten Thermodyne an der Nordstraße.

Wirtschaftsförderung neu aufstellen

Gleichzeitig hat die Wirtschaftsförderung Osnabrück begonnen, ihre vielfältigen Aufgabenfelder zu durchleuchten, Prozesse zu analysieren sowie Stärken und Potenziale herauszuarbeiten. Die Entwicklung eines neuen Wirtschaftsförderungskonzeptes soll zukünftige Handlungsfelder identifizieren und den Standort Osnabrück in die Zukunft leiten. Mit der Standort- und Wettbewerbsanalyse wurde bereits begonnen. Erste Ergebnisse sollen Ende 2017 vorliegen, versprach die neue Geschäftsführerin der WFO, so dass sich im nächsten Jahr ein breit angelegter Zukunfts- und Beteiligungsprozess anschließen lasse. „Wir müssen uns strategisch für das Jahr 2030 aufstellen und alle relevanten Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung in den Prozess mit einbeziehen“, unterstützte Hans-Christoph Gallenkamp, Vorsitzender des VWO, das Anliegen Heuermanns. Der VWO fördere sowohl inhaltlich als auch finanziell das Strategie- und Handlungskonzept, um strategische Ideen und Maßnahmen zu entwickeln und langfristige Ziele für die WFO zu definieren, so Gallenkamp.

Aufruf zum konstruktiven Dialog

Auch Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hofft auf einen breiten Konsens für das neue Wirtschaftsförderungskonzept und machte zugleich deutlich, dass eine fortschrittliche Wirtschaftsförderung auch entsprechend aufgestellt werden müsse. „Osnabrück braucht auch in Zukunft eine moderne Wirtschaftsförderung. Ich bin froh, dass wir mit Frau Heuermann eine erfahrene und kompetente Geschäftsführerin gefunden haben, der aus ihrer Zeit bei der Wirtschaftsförderung in Essen auch regionale Kooperationen nicht fremd sind. Nun müssen wir uns gemeinsam auf klare Ziele verständigen und auch über die Ressourcen der Wirtschaftsförderung neu nachdenken“, sagte Griesert und rief die Politik und Wirtschaft auf, sich weiterhin gemeinsam an einem konstruktiven Dialog über die Zukunft der Wirtschaftsförderung zu beteiligen.

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Zur Person

Marina Heuermann ist gelernte Industriekauffrau und studierte in Oldenburg Sozialwissenschaften und Raumplanung. Nach einigen beruflichen Stationen war sie fast 17 Jahre lang für die EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH tätig und leitete dort bis zuletzt den Unternehmensservice. Im Dezember 2016 wurde die 51-Jährige durch den Aufsichtsrat als Geschäftsführerin der WFO bestellt. Marina Heuermann ist ledig und wohnt seit März 2017 in Osnabrück.

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