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Wirtschaftsförderung Osnabrück

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Studie: Osnabrück profitiert von der Binnenmigration

Junge Leute ziehen in die Städte, Ältere aufs Land.

Junge Leute zwischen 18 und 29 Jahren verlagern ihren Wohnort – und zwar ganz überwiegend in Städte wie Osnabrück. Ältere Personen zieht es dagegen tendenziell in ländliche Räume. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Analyse des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und der Ruhr Universität Bochum.

Die Binnenmigration, die alle Umzüge innerhalb Deutschlands über Landkreisgrenzen hinweg umfasst, verstärkt die demografischen Unterschiede zwischen Stadt und Land. War die Landbevölkerung bis Mitte des letzten Jahrzehnts noch jünger als die Einwohner in den Städten, hat sich dieses Verhältnis mittlerweile umgekehrt: junge Erwachsene ziehen in die Städte, Ältere aufs Land.

In Osnabrück zeigt sich diese Entwicklung besonders deutlich: für die 18- bis 29-Jährigen lag der Saldo der Zu- und Abwanderung bei + 26,7 Prozent, in der Altersklasse der über 65-Jährigen bei -2,9 Prozent. Insgesamt wuchs die Bevölkerung zwischen den Jahren 2008 und 2014 um 1,6 Prozent. Bei Bielefeld liegt der Saldo unter den 18- bis 29-Jährigen im Vergleich bei 11,3 Prozent und insgesamt bei -0,8 Prozent.

Die Forscher führen diese Entwicklung auf die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zurück: „Die Untersuchung zeigt die große Anziehungskraft der Städte auf junge Menschen. Sie werden unter anderem durch das höhere Lohnniveau gelockt, während die höheren Wohnkosten im Vergleich eine eher untergeordnete Rolle spielen“, sagt RWI-Vizepräsident Thomas K. Bauer, einer der Autoren der Studie. „Ältere Personen ziehen zwar tendenziell wieder raus aus den Städten, allerdings in deutlich geringerer Zahl. Insgesamt verschärft die Binnenmigration die demografischen Unterschiede zwischen Stadt und Land“, so Bauer.

Die vollständige Studie des RWI Essen finden Sie hier, eine Zusammenfassung der Ergebnisse durch Spiegel Online hier.

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