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Wirtschaftsförderung Osnabrück

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Naturschutzpreis 2019: „Erstaunliche Bandbreite“

Bereisung auf Stadtgebiet abgeschlossen

Ökologie und Ökonomie müssen kein Widerspruch sein: Das zeigen die Projekte, mit denen sich Osnabrücker Firmen auf den Naturschutz-Preis 2019 beworben haben. Der Preis wird jährlich vergeben, prämiert in diesem Jahr aber ganz bewusst ausschließlich ökologische Projekte auf Firmengeländen. Vergeben wird der Preis von der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück und der Stadt Osnabrück. Je drei Firmen aus Stadt und Landkreis werden ausgezeichnet.

Die Besichtigung der spannendsten Projekte durch die Fachjury hat Ende September begonnen. Auch Ingmar Bojes von der Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) gehört dem erweiterten Jury-Team an. Die Besuche der Betriebe auf Stadtgebiet sind jetzt abgeschlossen.

„Wir haben eine erstaunliche Bandbreite an Projekten gesehen“, erzählt Bojes. „Von kleinen Maßnahmen, die praktisch in jedem Betrieb möglich sind bis hin zu echten Naturparadiesen auf Unternehmensgelände.“ Umweltschutz, das zeigten Preis und Bewerbungen, sei auch ohne Restriktionen und auf freiwilliger Basis sehr wohl möglich und müsse keinesfalls viel Geld kosten, so Bojes weiter.

Ein solches Beispiel für umweltfreundliches Betriebsgelände besichtigte die Jury bei der Naundorf Umweltconsulting GmbH in Gretesch. Hier umgibt seit 2018 eine Blühwiese statt eines kurz gemähten Rasens das Firmengelände. Geringer Pflegeaufwand und Mehrwert für die Umwelt gehen hier Hand in Hand.

Das „Mähen“ des Rasens auf der hauseigenen Streuobstwiese am Blumenhof Budke in Pye unterdessen übernimmt eine kleine Schafherde. Aller Umbauten und Erweiterungen zum Trotz ist die rund 2000 Quadratmeter große Grünfläche stets erhalten geblieben. Die Bäume dienen der Artenvielfalt und bieten Insekten einen Lebensraum. Viele Vögel siedeln sich wegen der großen Vielfalt an Nahrung auf der Wiese an. Speziell die Astlöcher der alten Obstbäume sind beispielsweise ideale Nistlöcher für viele Meisenarten.

Alten Baumbestand gibt es auch beim dritten Bewerber,  den die Jury auf Osnabrücker Stadtgebiet besuchte, der Ingenieurgemeinschaft igk Krabbe in Atter. Hier steht nicht nur eine alte Kastanie, die eingetragenes Naturdenkmal und vermutlich gut 250 Jahre alt ist, sondern sie umgibt ein üppiger Garten auf dem Betriebsgelände. In mehreren historischen Fachwerkhäusern, die allesamt aus dem Artland nach Osnabrück verbracht wurden, arbeiten die Mitarbeiter des Betriebs in einer blütenreichen, naturnah gestalteten Umgebung. „Ich kann es nicht belegen, aber die Vermutung liegt schon nahe, dass deswegen unser Krankheitsstand gegen null Prozent tendiert“, sagt Geschäftsführer Uwe Krabbe.

Nun wird die Jury die Beratungen über die verschiedenen Projekte und Bewerbungen aufnehmen und die Gewinner ermitteln. Diese werden dann am 25. November bei der offiziellen Bekanntgabe der Preisträger gekürt.

Ihr Ansprechpartner für dieses Thema

Ingmar Bojes

Standortkommunikation

Telefon +49(0) 541 3314 013

> bojes(at)wfo.de 
> Ingmar Bojes auf Xing

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