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Wirtschaftsförderung Osnabrück

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Nachhaltigkeit durch Digitalisierung

„Wir wollen den Mittelstand informieren und inspirieren“, sagt Julia Fink vom Projekt nachhaltig.digital bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück. „Wir suchen praktische Beispiele aus der Wirtschaft für nachhaltige Digitalisierung, die sich zur Nachahmung anbieten.“ Die Frage, wie die Digitalisierung für eine nachhaltige, lebenswerte Zukunft genutzt werden kann, treibt sie und Projektleiter Mark Probst um. Denn dies ist die Kernfrage hinter nachhaltig.digital, der Kompetenzplattform für Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Mittelstand.

Das Gemeinschaftsprojekt des Bundesdeutschen Arbeitskreises für umweltbewusstes Management e. V. (B.A.U.M., Hamburg) und der DBU zielt darauf, Nachhaltigkeitsaspekte in die Debatte um die Digitalisierung zu bringen und insbesondere in digitale Prozesse von mittelständischen Unternehmen einzubeziehen. Seit knapp zwei Jahren läuft das Projekt und hat in der Startphase sein Angebot mit und für den Mittelstand geschaffen.

„Wir möchten eine erste Anlaufstelle sein, Orientierung bieten und Netzwerke aufbauen“, erläutert Mark Probst die Intention des Projekts. „Möglichst niedrigschwellige Angebote und Beispiele, die zugleich nützlich und nutzbar sind, wollen wir aufzeigen“, ergänzt Fink.

Dafür kombiniert das Projekt die Online-Plattform https://nachhaltig.digital mit Veranstaltungsformaten wie Expertengesprächen, Fachkongressen, Arbeitskreisen und Netzwerkveranstaltungen zum Erfahrungsaustausch. Motor des Projekts ist das fünfköpfige Team, das an zwei Standorten – in Osnabrück und Hamburg – die Fäden zusammenführt. Das interdisziplinär besetzte Team sammelt, diskutiert und bewertet Digitalisierungstrends anhand von Praxisbeispielen. Chancen der Digitalisierung werden dabei den Risiken – wie zum Beispiel erhöhtem Energiebedarf – gegenüber gestellt und praktische Ansätze für die Umsetzung in Unternehmen abgeleitet.

Auf einer interaktiven Landkarte bietet der Webauftritt eine Übersicht über Akteure, Veranstaltungen und „Good-Practice“-Beispiele zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Einen Mausklick weiter finden sich vertiefende Informationen  zu den einzelnen Einträgen. Blogbeiträge zu Themen wie Arbeitswelt, Landwirtschaft, Ressourceneffizienz oder neuen Geschäftsmodellen mit Inputs aus Forschung und Praxis sowie Unternehmensporträts beleuchten die verschiedenen Facetten des Themas. „Jede und jeder, der zu dem Thema aktiv ist, kann teilhaben, indem Sie Ihr Projekt für unsere Landkarte vorschlagen“, unterstreicht Probst.

Für sein Angebot kann nachhaltig.digital auf Daten und Erkenntnisse aus zahlreichen Projekten der DBU sowie auf Kontakte beider Träger zurückgreifen. Im Sinne einer Metaplattform vernetzt sich nachhaltig.digital außerdem mit Branchenverbänden, Forschungsgruppen oder Kompetenzzentren, um alle praxisrelevanten Informationen zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit auf der Plattform zusammenzuführen.

Dabei geht es den Organisatoren ganz besonders um kleine und mittelständische Unternehmen. Diese seien wichtige Impulsgeber für Innovationen in Deutschland und brächten für eine digitale und nachhaltige Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft ideale Voraussetzungen mit. Gleichzeitig gehe es darum, dem Mittelstand Orientierung im digitalen Wandel zu geben im Hinblick auf eine nachhaltige, zukunftsfähige Unternehmensausrichtung.

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