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Wirtschaftsförderung Osnabrück

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Förderung der Nachrüstung von Handwerker- und Lieferfahrzeugen

Eine Vielzahl von Kommunen in Deutschland sieht sich einer teilweise erheblichen Stickstoffdioxid-Belastung ausgesetzt. Auch die Stadt Osnabrück zählt dazu. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) möchte nun zur Entlastung der Städte beitragen und fördert Hardware-Nachrüstungen bei Handwerker- und Lieferfahrzeugen.

Förderberechtigt sind Fahrzeughalter mit gewerblich genutzten Fahrzeugen von 2,8 t bis 7,5 t sein, die ihren Firmensitz in der von Grenzwertüberschreitungen betroffenen Stadt (z.B. Osnabrück) oder den angrenzenden Landkreisen haben sowie die gewerblichen Fahrzeughalter, deren Firma nennenswerte Aufträge in der Stadt hat.

Für dieses Förderprogramm wird in zwei unterschiedlichen Förderrichtlinien zwischen "leichten" und "schweren" Fahrzeugen unterschieden.

Fördergegenstand:

  • Nachrüstung von leichten und schweren gewerblich genutzten Handwerker-und Lieferfahrzeugen der Fahrzeugklassen N1 und N2 (für die Güterbeförderung ausgelegte und gebaute Kraftfahrzeuge) mit einer zulässigen Gesamtmasse von 2,8 bis 3,5 bzw. 3, 5 bis 7, 5 Tonnen und Zuordnung zu den Schadstoffklassen der Stufe A und B gemäß der Richtlinie 70/220/EWG (Euro 3 und 4) oder den Schadstoffklassen Euro 5 und 6 gemäß der Verordnung (EG) Nr. 715/2007, die überwiegend in einer der im Anhang II genannten Kommunen und anliegenden Landkreisen eingesetzt werden (siehe Förderrichtlinie).
  • Gefördert werden dabei System- und externe Einbaukosten der Nachrüstung von genehmigten Abgasnachbehandlungssystemen zur Reduzierung der Stickoxidemissionen

Art und Umfang, Höhe der Zuwendung:

Die Förderquote (Beihilfeintensität) beträgt höchstens

  • 40 Prozent der Umrüstungskosten (Systemkosten und externen Einbaukosten) bei großen,
  • 50 Prozent der Umrüstungskosten (Systemkosten und externen Einbaukosten) bei mittleren oder
  • 60 Prozent der Umrüstungskosten (Systemkosten und externen Einbaukosten) bei kleinen Unternehmen,

und ist im Rahmen der Förderrichtlinien bei leichten Handwerker- und Lieferfahrzeugen auf einen Höchstbetrag von 3 800 Euro pro Fahrzeug bei einer Antragstellung bis zum 31. Mai 2019, auf einen Höchstbetrag von 3 000 Euro bei einer Antragstellung ab dem 1. Juni 2019 sowie bei schweren Handwerker- und Lieferfahrzeugen auf einen Höchstbetrag von 5 000 Euro pro Fahrzeug bei einer Antragstellung bis zum 31. Mai 2019, auf einen Höchstbetrag von 4 000 Euro bei einer Antragstellung ab dem 1. Juni 2019 begrenzt. Diese Förderbeträge dürfen pro Fahrzeug nur einmal gewährt werden. Laufende Betriebskosten im Anschluss an die erfolgte Nachrüstung sind nicht förderfähig.

Weiterführende Informationen und Einsicht der Förderrichtlinien unter http://bit.ly/Nachrüstung.

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