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Wirtschaftsförderung Osnabrück

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Osnabrücker Unternehmen unterstützt AS Rom bei der Spielanalyse

mindQ-Geschäftsführer Björn Fuhrmann, die Osnabrücker Wirtschaftsförderin Marina Heuermann und mindQ-Mitarbeiter Matthias Temmen (rechts) beobachten Oberbürgermeister Wolfgang Griesert bei der virtuellen Begutachtung von Sportverletzungen.

Von Sebastian Philipp - Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung vom 07.07.2017

Wenn der AS Rom irgendwann einmal italienischer Fußballmeister werden sollte, dann ist das Osnabrücker Unternehmen mindQ möglicherweise nicht unschuldig daran. Hintergrund: Das Start-up versorgt den Spitzenclub aus der ewigen Stadt mit einem Spielanalyse-Tool.

2014 war das Unternehmen einer der ersten Mieter im seinerzeit neueröffneten ICO. Die Gründer Björn Fuhrmann und Olaf Gerlach hatten bereits Erfahrungen in Telekommunikationsunternehmen gesammelt, als sie sich in Fuhrmanns Heimatstadt zu mindQ zusammenschlossen. Heute berät das Unternehmen Firmen und Kommunen bei der Umsetzung von digitalen Strategien. „Wir helfen bei der Umstellung von analoger zu digitaler Prozessorientierung“, erklärte Fuhrmann bei einem Firmenbesuch von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (CDU).

Virtuelle Arztdiagnosen

Etwas anschaulicher sind die Projekte, bei denen der OB jetzt im wahrsten Sinne des Wortes Hand anlegen musste. So hat das Osnabrücker Start-up eine Anwendung für Ärzte entwickelt, die beispielsweise komplizierte Knochenbrüche visualisiert: Der Anwender setzt sich eine Virtual Reality-Brille auf und kann sich vor einer Operation Aufnahmen aus dem Magnetresonanztomographen im 3D-Format anschauen. „Ist sich ein Arzt vor der OP unsicher, kann er einen Kollegen bitten, noch einmal draufzuschauen. Der Kollege könnte dann auch theoretisch auf einem anderen Kontinent sitzen“, sagte Fuhrmann.

AS Rom analysiert mit Osnabrücker Hilfe

Sowieso ist die Visualisierung von Daten neben der Smartphoneapp-Erstellung ein Steckenpferd des Unternehmens. Über den Osnabrücker Sportmediziner Helge Riepenhof nahmen Fuhrmann und Gerlach vor einiger Zeit den Kontakt zum AS Rom auf. Das Team um den deutschen Nationalspieler Antonio Rüdiger profitiert seither von der mindQ-Entwicklung namens „Enhanced Virtual Assistant“, die zu Analysezwecken in der Spielnachbesprechung eingesetzt wird. Grob zusammengefasst werden hierbei die Positionsdaten aller Spieler in den 90 Minuten Spielzeit in ein 3D-Modell übertragen. Mittels VR-Brille können dann einzelne Spielszenen noch einmal angeschaut und beispielsweise Laufwege analysiert werden.

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Weitere Informationen zu MindQ finden Sie unter www.mindq.de.

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