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Wirtschaftsförderung Osnabrück

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Wirtschaftsförderung 4.0 in Osnabrück

Die Stadt Osnabrück wird Modellregion für eine neue Generation der Wirtschaftsförderung. In Zusammenarbeit mit dem Wuppertal Institut wird die WFO Wirtschaftsförderung Osnabrück ein Handlungskonzept zur gezielten Stärkung und Integration von Gemeinwohlinitiativen in Osnabrück entwickeln und modellhaft erproben. Das Projekt trägt den Titel „Wirtschaftsförderung 4.0“.

Das Wuppertal Institut hat erfolgreich ein Forschungsprojekt mit dem Titel „Wirtschaftsförderung 4.0“ beim Bundesforschungsministerium (BMBF) beantragt. Das Projekt erstreckt sich über drei Jahre und beginnt am 1. September 2016. Für dieses Projekt wurde die Stadt Osnabrück als Modellregion ausgewählt.

Zum Hintergrund des Projekts

Das Teilen von Ressourcen, Produkten oder Räumen, die Förderung von Kooperation, Eigeninitiative und Selbsthilfe, sowie die Bindung von Warenverkehr und Dienstleistungen an die Region fördern den Aufbau von nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensformen. Das Projektvorhaben kann positive Auswirkungen auf die kommunale wirtschaftliche Stabilität haben.

Notwendig sind dafür integrative Strategien zur Stärkung der regionalen Wirtschaft und der Gemeinwohlökonomie. Das Konzept richtet sich unter anderem an Initiativen aus den Be-reichen teilen, tauschen, reparieren und kooperieren. Ziel soll zugleich die Förderung von regionalen Wirtschaftsformen und nachhaltigen Unternehmen sein. Die „Wirtschaftsförderung 4.0“ soll so Arbeitsplätze sichern, soziale Innovationen fördern und zivilgesellschaftliche Eigeninitiative stärken.

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert freut, dass die Stadt Osnabrück als Modellregion ausgewählt wurde: „Ich bin gespannt, welche Chancen und Potentiale wir für den Wirtschaftsstandort Osnabrück im Projektverlauf identifizieren können. In jedem Fall bietet uns das Projekt „Wirtschaftsförderung 4.0“ die Möglichkeit, konkrete Ansätze für nachhaltiges Wirtschaften in der Stadt Osnabrück in der Praxis zu erproben.“

Zu erwartende Ergebnisse

Ein erwartetes Ergebnis ist ein verringerter Ressourcenverbrauch durch mehr Nahversorgung, die längere Nutzungsdauer von Produkten, verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energien, platzsparende Wohnformen, achtsamen Konsum und kurze Wegeketten. Insgesamt erweitert Wirtschaftsförderung 4.0 das Nachhaltigkeitspotenzial der städtischen Ökonomie und integriert ökologische, ökonomische, soziale und technische Entwicklungsperspektiven.

Das Projektvorhaben wird operationalisierbare und in der Praxis getestete Handlungskonzepte für Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung generieren. Die Handlungskonzepte werden zahlreiche Vorschläge für konkrete Maßnahmen enthalten und grundsätzlich auf andere Kommunen übertragbar sein.

Der Rat der Stadt Osnabrück hat am 01.03.2016 der Verwaltung und der Wirtschaftsförderung den Auftrag erteilt, in Zusammenarbeit mit dem Wuppertal Institut, ein solches Handlungskonzept zur gezielten Stärkung und Integration von Gemeinwohlinitiativen in Osnabrück zu entwickeln und modellhaft zu erproben. Das BMBF stellt der Stadt und der Wirtschaftsförderung Osnabrück dafür rund 150.000 Euro Fördermittel zur Verfügung.

 

 

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