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Wirtschaftsförderung Osnabrück

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Wirtschaftsförderung und Oberbürgermeister zu Gast bei Kikxxl

Foto: Jörn Martens NOZ

OB Griesert besucht Unternehmen

Von Joachim Dierks - Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung vom 14. September 2016

Osnabrück. Mit einer Visite beim Callcenter-Dienstleister Kikxxl an der Mindener Straße hat Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert jetzt die Reihe seiner Firmenbesuche fortgesetzt.

Dabei waren nicht zuletzt die Umwälzungen in der Branche ein Thema, die jüngst auch in Osnabrück sichtbar geworden sind: Bekanntlich haben die Inhaber des größeren regionalen Kikxxl-Konkurrenten buw ihre Anteile an einen US-Konzern verkauft. „Wir sind den umgekehrten Weg gegangen und jetzt wieder alleiniger Herr im Hause“, erläuterte Kikxxl-Gründer, Geschäftsführer und Mitinhaber Andreas Kremer dem OB, der von Wirtschaftsförderer Ralf Kreye begleitet wurde. 2010 war die landesbanknahe Kapitalbeteiligungsgesellschaft Nord-Holding Kremers Angaben zufolge mit 48 Prozent bei Kikxxl eingestiegen. „Das erschien uns damals als der optimale Weg für schnelleres Wachstum“, so Kremer. Vier Jahre später waren die Früchte dieses Wachstums deutlich sichtbar – und Kikxxl konnte sich der Übernahmeangebote großer Finanzinvestoren kaum noch erwehren. „Uns lockte nicht das große Cash, wir haben uns in dem Moment ganz anders entschieden und die Nord-Holding wieder herausgekauft“, sagte Kremer.

„Wir sind im Plan“, betonte Kremer, ein jährliches Umsatzwachstum von 10 bis 14 Prozent werde erreicht. 1700 Mitarbeiter hätten bei Kikxxl eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, davon 800 am Hauptsitz in Osnabrück und die übrigen verteilt auf die Standorte Dortmund, Bremen und Bochum. Über 2600 Telefonleitungen würden jeden Monat 2,3 Millionen aktive Verkaufsgespräche geführt und 523000 eingehende Kundenanfragen beantwortet. „Und das alles auf Deutsch“, stellte Kremer klar, was einerseits Wachstum begrenze, andererseits gegen Großwettbewerber abschotte.

„Integration in und durch Arbeit“

Gleichwohl ist Kikxxl keine rein deutsche Angelegenheit. Das Thema „Integration in und durch Arbeit“ sieht hier so aus, dass im Kollegium 30 Nationen vertreten sind. In den Großraumbüros herrsche gelebte Integration, betonte der Unternehmer. Mit seinem Partner in der Geschäftsleitung, Erden Yildirim, und Vertriebsleiter Robel Mutlu habe die ethnische Vielfalt auch in den oberen Etagen Einzug gehalten.

Wie bei allen Kommunikationsdienstleistern ist die Fluktuation unter den Mitarbeitern bei Kikxxl relativ hoch. Das ist für die Geschäftsleitung bedauerlich, weil die Schulung jedes neuen Mitarbeiters Geld kostet, andererseits sieht Kremer darin aber einen volkswirtschaftlichen Nutzen: „Wir holen 50 Prozent unserer neuen Mitarbeiter aus der Arbeitslosigkeit und machen sie fit für den ersten Arbeitsmarkt. Wenn sie uns verlassen, bleiben sie in der Regel im ersten Arbeitsmarkt und fallen nicht wieder der Sozialversicherung und dem Steuerzahler zur Last.“

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