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Wirtschaftsförderung Osnabrück

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„System gehackt und Daten weg“

Boten ein breites Programm rund um das Thema IT-Sicherheit: (v.l.n.r.) Felix Bücken (WFO), Christian Heermeyer (Kanzlei Rudel, Schäfer & Partner mbB), Prof. Dr. Alfred Scheerdhorn (Hochschule Osnabrück), Jennifer Lüken (ConSecur GmbH), Harald Bunte (Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport), Björn Voitel ( Mental-IT) und Eckhard Wiebrock (WIGOS).

 

Unter dem Titel „System gehackt und Daten weg“ lud das iuk-Unternehmensnetzwerk Osnabrück gemeinsam mit Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis zu einer Informationsveranstaltung ins InnovationsCentrum Osnabrück.

Rund 100 Zuhörer waren der Einladung gefolgt, um sich rund um das Thema IT-Sicherheit auf den neuesten Stand zu bringen. Gleich fünf Referenten gaben einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und neueste gesetzliche Regelungen. „Uns war es wichtig, einen möglichst umfangreichen Überblick über das breite Themenfeld zu geben“, erläuterte Dr. Norbert Schmidt, Geschäftsstellenleiter des iuk Unternehmensnetzwerks Osnabrück, den Hintergrund der Veranstaltung. Die hohe Teilnehmerzahl zeige, dass man mit der Veranstaltung ein für die regionale Wirtschaft wichtiges Themenfeld getroffen habe.

Den Start des Vortragsblocks machte Prof. Dr. Alfred Scheerdhorn von der Hochschule Osnabrück. Er verband das Thema IT-Sicherheit mit dem Thema Industrie 4.0 und erläuterte Anforderungen, Gefahren und Grundsätze. Anschließend präsentierte Rechtsanwalt Christian Heermeyer von der Kanzlei Rudel, Schäfer & Partner mbB, Osnabrück,  das neue IT-Sicherheitsgesetz sowie die EU-Datenschutzverordnung und deren Auswirkungen für Unternehmen. Jennifer Lüken von der Firma ConSecur GmbH in Meppen beleuchtete darauf aufbauend die technischen und organisatorischen Anforderungen für die Unternehmen.

Konkrete Fälle aus der Praxis präsentierte Björn Voitel von der Firma Mental-IT in Osnabrück und zeigte den Zuhörern auf, wie vielfältig die IT-Sicherheitslücken in Unternehmen sein können. Wozu dies im Extremfall führen kann, zeigte am Ende des Vortragsblocks Harald Bunte aus der Abteilung Wirtschaftsschutz des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport  (Verfassungsschutz). In Seinem Vortrag beleuchtete er Cyberattacken im Kontext der Wirtschaftsspionage.

Im Rahmen eines Imbisses hatten die Teilnehmer anschließend die Möglichkeit, die neuen Erkenntnisse im Gespräch untereinander zu reflektieren und eigene Erfahrungen mit den anderen Veranstaltungsteilnehmern auszutauschen. Alle zeigten sich einig, dass die gelungene Veranstaltung eine Wiederholung zu anderen Fachthemen finden sollte. 

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