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Wirtschaftsförderung Osnabrück

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Oberbürgermeister und Wirtschaftsförderung besuchen "Peter Pane"

Foto: David Ebener (NOZ)

OB Wolfgang Griesert besucht „Peter Pane“

Von Claudia Scholz - Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung vom 21. Juli 2016

Osnabrück. Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (CDU) hat das Burger-Restaurant „Peter Pane“ besucht, das vor Kurzem noch „Hans im Glück“ hieß. Bald eröffnen Filialen in Rostock und Kiel.

Der Betreiber der Burgerkette „Peter Pane“, Patrick Junge, ist extra aus Lübeck angereist, um Osnabrücks Stadtoberhaupt durch die Filiale am Nikolaiort zu führen. Sie laufen in der Küche an Pfannen und Fritteusen vorbei und trinken gemeinsam ein Erfrischungsgetränk an einem der vielen Tische. Es ist verhältnismäßig leer in dem 300 Quadratmeter großen Lokal, wahrscheinlich wegen der Ferien und weil um kurz nach 15 Uhr die Mittagszeit schon vorbei ist.

Griesert mag am liebsten „Goldlocke“

„Ich war schon drei Mal hier seit April“, erzählt Wolfgang Griesert, „es bietet sich an, wenn man nicht viel Zeit hat“. Sein Lieblings-Burger sei die „Goldlocke“ mit Rindfleisch, Rucola und Käse, aber ohne Brot. Es ist nicht das erste Osnabrücker Restaurant, das Griesert im Zuge seiner regelmäßigen Firmenbesichtigungen besucht. Zuvor hat er auch schon mal dem Drei-Sterne-Restaurant „La Vie“ einen Besuch abgestattet. Nun habe er sich für eine Visite bei „Peter Pane“ entschieden, weil das Lokal neu und hip sei und ein wichtiger Treffpunkt vor allem für junge Menschen in der Innenstadt.

Name „Hans im Glück“ musste weg

Bis Februar hieß das Restaurant noch „Hans im Glück“. Zusammen mit elf weiteren Filialen in Norddeutschland betrieb es Patrick Junges Firma Paniceus Gastro Systemzentrale GmbH als Franchisenehmer. Vergangenen November kündigte „Hans im Glück“ dann die Geschäftsbeziehung, weil Junge mehrfach gegen Verträge verstoßen haben soll, etwa durch eigenwillige Änderungen am Menü.

Paniceus gestaltete seine Restaurants daraufhin im Februar um und betreibt sie seither unter der neuen Marke „Peter Pane“. So auch den Osnabrücker Standort, der am 26. März neu aufgemacht hat.

Die Betreiber von „Hans im Glück“ warfen Paniceus daraufhin ein Plagiat vor. Junge habe die Raumgestaltung kopiert. Das Münchner Landgericht bestätigte diesen Vorwurf im Mai. Paniceus merkte zu dem Münchner Urteil an, dass die Restaurants bereits umgebaut seien und das Urteil ins Leere laufe. Unter anderem gebe es eine neue Decke, einen neuen Boden, neue Wanddekorationen, neue Tischplatten und eine neue Speisekarte.

Umbau für 300.000 Euro

In den Umbau der Osnabrücker Filiale hat Junge nach eigenen Angaben 300.000 Euro gesteckt. Die Birkenstämme, das Markenzeichen von „Hans im Glück“, sind verschwunden, Baumstämme und viel Holz gibt es aber weiterhin. Die Wände sind nun mit einer Laubtapete beklebt. An der Decke winden sich lange hölzerne Bänder. Das Menü wurde zwar auch verändert – es gibt mehr vegane und vegetarische Gerichte – doch die Ähnlichkeit zu den Burger-Gerichten von „Hans im Glück“ ist auffällig.

Neue Filialen in Hamburg, Kiel und Rostock

52 Mitarbeiter beschäftigt Junge am Osnabrücker Standort, davon acht Minijobber. Laut dem Inhaber läuft das Restaurant sehr gut. Der Umsatz pro Sitzplatz sei im Vergleich zu anderen „Peter Pane“-Standorten hervorragend. Aktuell besteht Junges Burger-Reich aus 13 Filialen in neun norddeutschen Städten. Bis Ende dieses Jahres soll es vier neue Filialen geben.

Im August und September eröffnen zwei weitere Läden in Hamburg, im Oktober kommt eine Filiale in Kiel dazu. Im November folgt Rostock. Die Mietverträge sind alle schon unterschrieben. Im nächsten Jahr soll das Einzugsgebiet noch größer werden, auch in NRW und Sachsen sollen Filialen entstehen. Bis 2019 will Paniceus auf 30 Standorte anwachsen.

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