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Wirtschaftsförderung Osnabrück

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„Hochinteressante Herausforderung“ - Interview mit Prof. Dr. Rainer Schwarz (FMO)

Prof. Dr. Rainer Schwarz, der neue Geschäftsführer vom FMO

Herr Schwarz, Sie sind im Februar Ihr neues Amt als Geschäftsführer des Flughafens Münster/Osnabrück angetreten. Wie kam es dazu, dass Sie vom Flughafen Rostock-Laage zum FMO gewechselt sind?

Für mich ist die Aufgabe als FMO-Geschäftsführer eine hochinteressante Herausforderung. Ich habe die Aufgabe angenommen, weil aus meiner Sicht die Grundvoraussetzungen am FMO stimmen. Die Basis für die Entwicklung eines Flughafens ist immer die Wirtschaftskraft im unmittelbaren Einzugsgebiet. Im Falle des FMO wird hier ein überdurchschnittliches Bruttosozialprodukt bei einer unterdurchschnittlichen Arbeitslosenquote erwirtschaftet.

Wie sind Ihre ersten Eindrücke vom FMO?

Die ersten Eindrücke sind durchaus sehr vielversprechend. Die Kolleginnen und Kollegen haben gerade im touristischen Bereich im vergangenen Jahr sehr gut vorgearbeitet. Das ist jedoch der erste Schritt, denn die Angebotsmehrung ist eine notwendige Voraussetzung, um Wachstum zu garantieren. Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass das enorme Sitzplatzangebot auch angenommen wird. Das bedeutet, eine Fokussierung auf den Endkunden und ihm ins Bewusstsein zu rücken, dass der FMO eine mehr als vorzeigbare Alternative ist – gerade wenn man in den Urlaub fliegen will. Auch persönlich gefällt mir der Standort FMO sehr gut. Neben hoch motivierten Mitarbeitern verfügt der Airport über eine moderne Infrastruktur. Es gibt also gute Voraussetzungen, den FMO wieder auf Kurs zu bekommen.

Gibt es schon konkrete Pläne, wie sich der FMO in Zukunft auf dem umkämpften Markt platzieren wird?

Die Lage der Flughäfen in NRW und im westlichen Niedersachsen ist gekennzeichnet durch eine ungewöhnlich dichte Konkurrenzsituation. Die primäre Aufgabe wird also darin bestehen, in diesem Umfeld wieder ein Flugangebot aufzubauen, das dem Einzugsgebiet des FMO gerecht wird. Der Flughafen bearbeitet derzeit zwei Geschäftsfelder. In der Touristik wird es darum gehen zu versuchen, wieder an die Passagierzahlen der Vergangenheit anzuknüpfen. Im Geschäftsreiseverkehr hat der FMO in den letzten Jahren über den Ausbau der Frequenzen in die beiden Lufthansa-Drehkreuze Frankfurt und München und mit Turkish Airlines nach Istanbul ein - für einen Flughafen dieser Größenordnung - ungewöhnlich großes Angebot entwickeln können.

Welche Rolle spielt dabei, in Hinblick auf Osnabrücker Unternehmen, der Business-Bereich? Es geht täglich bereits nach München, Frankfurt und Stuttgart.

Im Geschäftsreiseverkehr gilt es zu untersuchen, inwieweit sich auch Verbindungen in andere europäische Drehkreuze realisieren lassen. Bisher völlig unbearbeitet ist derzeit am FMO das Low-Cost-Segment. Hier hat es in unserer Branche in den letzten Jahren große Veränderungen gegeben. Will man heute Verbindungen im dezentralen Geschäftsreiseverkehr - also außerhalb der Drehkreuze - aufbauen, kommt man an den Low-Cost- Airlines nicht vorbei. Wir werden also zu untersuchen haben, wie wir diese Airlines für den FMO begeistern können.

Zum Abschluss würde uns interessieren mit welchen drei Stichworten Sie den FMO verbinden?

  • Schnelle und staufreie Anreise aus der Region
  • Kurze entspannte Wege für den Fluggast
  • Stressfreies Reisen

Vielen Dank für das Gespräch!

Weitere Informationen zum FMO finden Sie unter www.fmo.de.

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