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Wirtschaftsförderung Osnabrück

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"Unser Telefon stand nicht mehr still."

Osnabrück - Franziska Haucke, Projektleiterin digitale Agenda der Stadt Osnabrück, hat im Sommer 2019 die erste Digitale Woche in Osnabrück organisiert. Im Interview mit der WFO erklärt sie, wie die Idee entstand und was von der ersten Digitalen Woche bleibt.

Sehr geehrte Frau Haucke, wie kam es zur Idee der Digitalen Woche?

Die Idee entstand Ende Februar, das heißt dreieinhalb Monate bevor die erste Digitale Woche in Osnabrück stattfand. Die Stadtwerke planten damals einen Hackathon und wir bei der Stadt dachten über einen Kongress zur digitalen Verwaltung nach. Beides sollte in derselben Woche stattfinden. Wir kamen deshalb ins Gespräch und einigten uns wenig später auf die Idee, beide Events zusammenzufassen und eine Digitale Woche zu veranstalten, in der wir Unternehmen, Institutionen und die Bürgerschaft über Möglichkeiten der digitalen Transformation informieren. Geplant haben wir mit knapp 20 Veranstaltungen, geworden sind es dann am Ende mehr als 70.

Weniger als vier Monate von der Idee bis zur Umsetzung: Wie sah Ihre Planung aus?

Wir waren von Beginn an überzeugt, dass die digitale Woche nur zu einem Erfolg werden kann, wenn möglichst alle regionalen Akteure an einem Strang ziehen. Wir haben uns deshalb unmittelbar nach der Entscheidung zur digitalen Woche mit potenziellen Kooperationspartnern getroffen. Dazu gehörten die beiden Hochschulen, die VHS und einige weitere Organisationen. Hier mussten wir manchmal etwas Überzeugungsarbeit leisten, es entstanden aber auch schon ganz konkrete Veranstaltungsideen. Parallel dazu haben wir mit der Organisation begonnen, z. B. Räumlichkeiten gesucht und Dienstleister kontaktiert.

Wie fiel die Resonanz der Osnabrücker Wirtschaft auf Ihre Idee aus?

Der Zuspruch war enorm. Nachdem wir unsere Pläne per Pressemitteilung veröffentlicht hatten, stand unser Telefon nicht mehr still. Zahlreiche Unternehmen haben sich mit Ideen für Veranstaltungen gemeldet oder gefragt, wie sie uns unterstützen können. Wir haben sofort gemerkt, dass in Osnabrück ein großes Interesse daran besteht, die Digitalisierung und den damit einhergehenden Kulturwandel aktiv voranzubringen. Das war wirklich beeindruckend.

Für uns ergab sich daraus allerdings auch die Herausforderung, dass das Projekt immer größer wurde. Damit stiegen natürlich die Anforderungen an Organisation und Logistik. Zum Glück wurden wir von der IT der Stadt Osnabrück kompetent unterstützt und hatten ein sehr motiviertes und engagiertes Team, das in den Wochen vor der Digitalen Woche unermüdlich gearbeitet hat.

Was bleibt von der ersten Digitalen Woche in Osnabrück? Gibt es Projekte oder Netzwerke, die aus dem Event entstanden sind?

Ja, das gibt es auf verschiedenen Ebenen. Zum Beispiel tüfteln die Gruppen aus dem Hackathon weiter an ihren Ideen und übertragen diese in die Praxis. Darüber hinaus haben wir mit der digitalen Woche aber auch eine Bestandsaufnahme in Osnabrück gemacht. Viele Unternehmen, Wissenschaftler und andere Akteure haben sich hier kennengelernt und tauschen sich seitdem regelmäßig aus und arbeiten gemeinsam an Ideen.

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