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Wirtschaftsförderung Osnabrück

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Handelsstandort Osnabrück: Entwicklung weitgehend stabil

Die Kennziffern im Einzelhandel der Stadt Osnabrück sind weitgehend stabil. Das zeigt der zum vierten Mal aufgelegte Handelsmonitor von IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, Osnabrück Marketing und Tourismus GmbH (OMT), Osnabrücker City-Marketing e.V. (OCM) und Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) GmbH. Er basiert auf einer Unternehmensbefragung und einer Fülle zusätzlich analysierter Daten.

Kennzahlenanalyse: Mehr Kaufkraft, aber weniger Umsatz

Die Kennzahlenanalyse gibt auch im vierten Jahr Aufschluss über die Kaufkraftentwicklung, die Pro-Kopf-Umsätze und die Handelszentralität. Hier weist Osnabrück in der Kaufkraft pro Einwohner eine leichte Steigerung auf (+ 1,2 %). Demgegenüber sind die Umsätze pro Einwohner leicht rückläufig (- 0,6 %). Weiterhin werden in Osnabrück rund 1,3 Milliarden Euro pro Jahr im Einzelhandel umgesetzt, davon fast ein Drittel in der Innenstadt. Die Zentralitätskennziffer der Stadt beträgt aktuell 145,8 % (-1,5 %-Punkte). „Auch wenn wir im Vergleich mit den benachbarten Oberzentren gut dastehen, macht die Herausforderung durch die Digitalisierung vor Osnabrück nicht halt. Daher ist das laufende Monitoring ein wichtiges Instrument der Entscheidungsunterstützung für die Betriebe wie auch für die öffentliche Hand“, so Marco Graf, IHK-Hauptgeschäftsführer. 

Passantenfrequenz in der 1A-Lage steigt

Seit November 2014 wurden in der Innenstadt mit zunächst fünf, inzwischen sogar sieben lasergestützen Messgeräten kontinuierlich die Besucherströme erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Frequenz in der 1A-Lage leicht angestiegen (+8 % insgesamt). Die gemessenen Werte und Tagesverläufe helfen der Stadtentwicklungspolitik, dem Stadtmarketing und dem Handel bei der Feinsteuerung von Maßnahmen.

Quartierscheck zeigt heterogene Struktur

Eine hohe Aufenthaltsqualität, ein vielfältiger Branchenmix und engagierte Werbegemeinschaften prägen die Quartiere. Dennoch leiden einige nach wie vor unter Baustellen und Leerständen. Die Leerstandquote für die komplette Innenstadt beträgt rund 5 %, gegenüber dem Vorjahr ist dieser Wert insgesamt stabil. Dabei reicht die Bandbreite von unter 5 % (Große Straße, Lotter Straße) bis zu 20 % (Johannisstraße). Aber auch die verkehrliche Anbindung, die Passantenfrequenzen, die Anmutung der Ladenflächen und der Filialisierungsgrad sind unterschiedlich ausgeprägt. „Das differenzierte Bild setzt sich aus Fakten und Informationen aus den Werbegemeinschaften und eigenen Erfahrungswerten zusammen“, erläutert OMT-Geschäftsführerin Petra Rosenbach. „Erfreulich ist die Entwicklung in der Hasestraße. Hier ist eine Aufbruchsstimmung spürbar, der Zusammenhalt der Anlieger gewachsen, neue Geschäfte und Gastronomie siedeln sich an.“

Online-Handel bleibt Top-Thema

Trotz stabiler statistischer Werte bewerten die befragten Betriebe aktuell die Attraktivität des Handelsstandortes zusammenfassend mit einem Wert von 2,8 und damit etwas schlechter als im Vorjahr (2,4). Als größte Herausforderung wird der Online-Handel gesehen. Er behält für über 40 % der Betriebe große Relevanz, Tendenz steigend. Viele Betriebe stellen Marketing und Vertrieb um und bedienen parallel zu den klassischen Wegen auch die digitale Welt. Während viele große Filialisten im Internet eigene Absatzkanäle geschaffen haben, setzen die inhabergeführten Geschäfte auf Kundenbindung und Erlebniswert, zum Beispiel durch Aktionen auf der Verkaufsfläche. „Die Erreichbarkeit der Innenstadt bleibt damit ein wichtiger Erfolgsfaktor im Standortwettbewerb. Der Neumarkt als wichtige Verkehrsachse sollte für den privaten Kfz-Verkehr offen bleiben“, so Graf.

Der „4. Osnabrücker Handelsmonitor 2016“ mit allen Ergebnissen steht zum Download bereit auf www.osnabrueck.de/ocm oder www.osnabrueck.ihk.de/handel

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