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Wirtschaftsförderung Osnabrück

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Einzelhandelsstandort Osnabrück behauptet sich

Bereits zum 5. Mal wurden Handelskennzahlen, Quartierscheck und Ergebnisse der Betriebsbefragungen im Osnabrücker Handelsmonitor gemeinsam von WFO, OMT und IHK präsentiert. Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich Leerstandsquote, Kaufkraft und Zentralität mit geringen Veränderungen auf einem gleichbleibend guten Niveau bewegen und Osnabrück sich im Vergleich zum Wettbewerb positiv behaupten kann. Allerdings sinkt in manchen Quartieren der Handelsbesatz. Insgesamt fehlt es an Dynamik.

Großen Wert messen die befragten Händler der guten Erreichbarkeit bei. Risiken werden vor allem in der Ausweitung und Entstehung von Outlet- und Einkaufscentern im weiteren Einzugsbereich sowie im steigenden Online-Handel gesehen. Somit bleibt der klassische Standortwettbewerb genauso entscheidend wie der wachsende Online-Handel. Filialisten setzen bereits auf eine Multichannel-Strategie, während inhabergeführte Geschäfte auch die Kundenbindung stärken wollen.

In seiner Begrüßung stellte Marco Graf, Hauptgeschäftsführer der IHK, den Handlungsbedarf in Sachen Online-Kauf und -Marketing heraus: „Die Nutzung digitaler Plattformen für die Information und den Rund-um-die-Uhr-Einkauf ist seit langem inzwischen Alltag. Unternehmen, Städte und Regionen müssen mit guten Konzepten, die sich an den Besten orientieren, darauf reagieren. Die regelmäßige Erhebung handelsrelevanter Daten wie in unserem gemeinsamen Handelsmonitor bietet dafür eine wichtige Hilfestellung.“

Ein wichtiges Zukunftskonzept präsentierte Baurat Frank Otte. Er stellte das Vorgehen für den Masterplan Innenstadt vor. Dabei handelt es sich um ein städtebauliches Entwicklungskonzept, für das, neben der Einbindung von Experten und Akteuren, auch eine Bürgerbeteiligung vorgesehen ist. „Es ist wichtig, dass wir viele Aspekte zur Innenstadtentwicklung beleuchten, sie auch über den Wall hinaus gut anbinden und ein tragfähiges Gesamtkonzept für die Zukunft entwickeln“, so Otte.

Viele Quartiere haben bereits einen erkennbaren Wandel vollzogen. Geplante, aktuelle und abgeschlossene Bauvorhaben befördern erfolgreich die Attraktivität der Innenstadt. Beispielhaft nannte der Stadtbaurat die Hasestraße, in der durch den intensiven Zusammenschluss der Anrainer und die Baumaßnahmen durch Stadt und Stadtwerke eine Aufbruchstimmung ausgelöst worden sei. Auch im Hase-Quartier entsteht eine neue Aufenthaltsqualität.

Mit der lasergestützten Passanten-Frequenzmessung mit inzwischen acht Messpunkten von der Johannisstraße bis zur Altstadt können die Wirkungen dieser Maßnahmen analysiert werden. Die Geräte verzeichnen zurzeit konstant hohe Frequenzen von durchschnittlich rd. 5 Mio. Zählungen pro Monat im Jahresverlauf. Nicht immer aber spiegeln sich die hohen Besucherzahlen in den Umsätzen der Händler wieder. Die Auswertungen zeigen jedoch die große Bedeutung von Veranstaltungen in der Innenstadt und von Sonderöffnungszeiten wie den verkaufsoffenen Sonntagen.

„Wir tun alles dafür, die verkaufsoffenen Sonntage in Osnabrück zu erhalten“, erklärte Petra Rosenbach, OMT-Geschäftsführerin, und erläuterte zudem, wie die OMT für die digitale Sichtbarkeit der Händler und der Innenstadt sorgt: „Das Shopping-Portal für Osnabrück ist in der Umsetzung und wird bis zum Herbst fertig gestellt. In unserem Blog werden zahlreiche spannende Geschichten zum Erlebnis Innenstadt erzählt und der digitale Veranstaltungskalender „OS-kalender“ bildet alle wichtigen Veranstaltungen in Stadt und Landkreis ab.“

Den vollständigen Handelsmonitor können Sie hier herunterladen. 

Zum Hintergrund:

Ziel des Handelsmonitors ist es, kontinuierlich die aktuelle Situation im Einzelhandel und in den Quartieren auszuwerten. Die Erkenntnisse bilden die Basis für die strategische Weiterentwicklung des Handelsstandortes. Dabei werden Handel, Gastgewerbe und Dienstleister als Netzwerkpartner gezielt einbezogen.

Der Handelsmonitor ist ein Gemeinschaftsprojekt der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mit der Osnabrück-Marketing und Tourismus GmbH, dem Osnabrücker City Marketing e. V. und der Wirtschaftsförderung Osnabrück.

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