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Bericht aus der WirtschaftsPOST

Die Deutschen werden immer älter, die Kinder immer weniger. Kurzum: Die Bevölkerung altert und schrumpft. Tatsächlich wird die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter zunächst aber eher noch steigen und erst nach 2020 langsam zurückgehen. Aus Arbeitsmarktsicht ist daher nicht die langfristige Schrumpfung, sondern die rasche Alterung der erwerbsfähigen Bevölkerung für lange Zeit die eigentliche Herausforderung. Und dabei spielt das Thema Gesundheit eine nicht unerhebliche Rolle.

Wir haben es aber nicht nur mit einem demografischen, sondern auch mit einem strukturel-len Wandel hin zur Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft zu tun. Er drängt einfache Fach- und Hilfstätigkeiten weiter zurück. Die Beschäftigungschancen von Menschen mit Bildungsdefiziten werden sich weiter verschlechtern. Sieht man beide Entwicklungen – Demografie und Strukturwandel – zusammen, ist die Konsequenz klar: Es müssen so viele Menschen wie möglich so breit und so hoch qualifiziert werden wie möglich. Die Wirtschaftsförderung Osnabrück hat vor diesem Hintergrund ein Projekt zum Demografischen Wandel initi-iert. Sie will damit die Unternehmen in Osnabrück stärker für die demografiebedingten Auswirkungen sensibilisieren.

Das Projekt startete am 13. März 2006 unter der Leitung des Osnabrücker Personalberaters Ulrich Thoben mit einer Impulsveranstaltung im Medienzentrum der Neuen Osnabrücker Zeitung. Ein aus 12 Mitgliedern (Vertreter aus 10 Unternehmen sowie Arbeitgeberverband und Gewerkschaft) gebildeter Arbeitskreis stellt die operative Ebene des Projektes dar. Im Jahr 2006 haben mehrere Arbeitskreissitzungen stattgefunden. Die hohe Präsenz der Arbeitskreismitglieder macht deutlich, welchen Stellenwert dieses Thema bereits heute in den beteiligten Unternehmen hat. In den bisherigen Arbeitskreissitzungen wurden folgende Schwerpunktthemen behandelt:

  • Mitarbeiterbefragung zum Demografischen Wandel (Hellmann Worldwide Logistics Osnabrück)
  • Erfahrungen nutzen – Qualifikation fördern(Felix Schoeller Gruppe, Osnabrück)
  • Altersstrukturanalyse am Beispielder Fa. Bischof + Klein, Lengerich
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement –Vorstellung des Gesundheits- und Rehabilitations-zentrums medic.os, Osnabrück.


Im Anschluss an die Sitzungen fand jeweils ein strukturierter Erfahrungsaustausch statt. Die Ergebnisse der Arbeitskreissitzungen sind auf http://www.wfo.de/5901.asp veröffentlicht.
In regelmäßigen Abständen wird zudem ein Newsletter mit aktuellen Themen zum Demografischen Wandel an interessierte Unternehmen verschickt. Und nicht zuletzt begleitet die Neue Osnabrücker Zeitung das Projekt durch eine regelmäßige Berichterstattung.

Für 2006 ist im Rahmen des Projektes die Bildung von sogenannten Facharbeitsgruppen geplant. Dadurch soll der Kreis der an dem Projekt interessierten Unternehmen vergrößert werden. Die Facharbeitsgruppen werden sich mit konkreten Themen wie Gesundheitsmana-gement und Qualifizierung auseinandersetzen. Sie sollen Konzepte zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit für ein längeres Erwerbsleben erarbeiten sowie die Bildung von Netzwerken unterstützen. Unternehmen, die an einer Mitarbeit in den Facharbeitskreisen interessiert sind, können sich an Herrn Thoben, Tel. 0541 44050 11, oder Herrn Kreye bei der WFO, Tel. 0541 331400, wenden.

Das Projekt schließt im 2. Halbjahr 2007 mit eineröffentlichen Ergebnisveranstaltung ab, zu der gesondert eingeladen wird.

Personalentwicklung im Zeichen des Demografischen Wandels (Ausgabe 3/2006) Personalentwicklung im Zeichen des Demografischen Wandels (Ausgabe 3/2006)

Personalentwicklung im Zeichen des Demografischen Wandels (Ausgabe 3/2006)

Die Deutschen werden immer älter, die Kinder immer weniger. Kurzum: Die Bevölkerung altert und schrumpft. Tatsächlich wird die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter zunächst aber eher noch steigen und erst nach 2020 langsam zurückgehen. Aus Arbeitsmarktsicht ist daher nicht die langfristige Schrumpfung, sondern die rasche Alterung der erwerbsfähigen Bevölkerung für lange Zeit die eigentliche Herausforderung. Und dabei spielt das Thema Gesundheit eine nicht unerhebliche Rolle.

Wir haben es aber nicht nur mit einem demografischen, sondern auch mit einem strukturel-len Wandel hin zur Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft zu tun. Er drängt einfache Fach- und Hilfstätigkeiten weiter zurück. Die Beschäftigungschancen von Menschen mit Bildungsdefiziten werden sich weiter verschlechtern. Sieht man beide Entwicklungen – Demografie und Strukturwandel – zusammen, ist die Konsequenz klar: Es müssen so viele Menschen wie möglich so breit und so hoch qualifiziert werden wie möglich. Die Wirtschaftsförderung Osnabrück hat vor diesem Hintergrund ein Projekt zum Demografischen Wandel initi-iert. Sie will damit die Unternehmen in Osnabrück stärker für die demografiebedingten Auswirkungen sensibilisieren.

Das Projekt startete am 13. März 2006 unter der Leitung des Osnabrücker Personalberaters Ulrich Thoben mit einer Impulsveranstaltung im Medienzentrum der Neuen Osnabrücker Zeitung. Ein aus 12 Mitgliedern (Vertreter aus 10 Unternehmen sowie Arbeitgeberverband und Gewerkschaft) gebildeter Arbeitskreis stellt die operative Ebene des Projektes dar. Im Jahr 2006 haben mehrere Arbeitskreissitzungen stattgefunden. Die hohe Präsenz der Arbeitskreismitglieder macht deutlich, welchen Stellenwert dieses Thema bereits heute in den beteiligten Unternehmen hat. In den bisherigen Arbeitskreissitzungen wurden folgende Schwerpunktthemen behandelt:

  • Mitarbeiterbefragung zum Demografischen Wandel (Hellmann Worldwide Logistics Osnabrück)
  • Erfahrungen nutzen – Qualifikation fördern(Felix Schoeller Gruppe, Osnabrück)
  • Altersstrukturanalyse am Beispielder Fa. Bischof + Klein, Lengerich
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement –Vorstellung des Gesundheits- und Rehabilitations-zentrums medic.os, Osnabrück.


Im Anschluss an die Sitzungen fand jeweils ein strukturierter Erfahrungsaustausch statt. Die Ergebnisse der Arbeitskreissitzungen sind auf http://www.wfo.de/5901.asp veröffentlicht.
In regelmäßigen Abständen wird zudem ein Newsletter mit aktuellen Themen zum Demografischen Wandel an interessierte Unternehmen verschickt. Und nicht zuletzt begleitet die Neue Osnabrücker Zeitung das Projekt durch eine regelmäßige Berichterstattung.

Für 2006 ist im Rahmen des Projektes die Bildung von sogenannten Facharbeitsgruppen geplant. Dadurch soll der Kreis der an dem Projekt interessierten Unternehmen vergrößert werden. Die Facharbeitsgruppen werden sich mit konkreten Themen wie Gesundheitsmana-gement und Qualifizierung auseinandersetzen. Sie sollen Konzepte zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit für ein längeres Erwerbsleben erarbeiten sowie die Bildung von Netzwerken unterstützen. Unternehmen, die an einer Mitarbeit in den Facharbeitskreisen interessiert sind, können sich an Herrn Thoben, Tel. 0541 44050 11, oder Herrn Kreye bei der WFO, Tel. 0541 331400, wenden.

Das Projekt schließt im 2. Halbjahr 2007 mit eineröffentlichen Ergebnisveranstaltung ab, zu der gesondert eingeladen wird.