Um tragfähige Strukturen für die kontinuierliche Qualifikation älterer Mitarbeiter zu schaffen, arbeitet der Osnabrücker Spezialpapierhersteller Felix Schoeller an einem Konzept für lebenslanges Lernen.
Bereits im Februar 2004 wurden in einem gemeinsamen Workshop des Gesamtbetriebsrats und der Personalabteilung vier Arbeitsgruppen geschaffen, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der demographischen Entwicklung und ihrer Auswirkungen befassen. Das Ziel dieser Zusammenarbeit beschreibt Gesamtbetriebsleiter Matthias Größig:
„Auf Grund der veränderten rechtlichen Voraussetzungen, dem Wegfall der Altersteilzeit und der Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre, wird sich die Erwerbsbiographie aller Mitarbeiter gegenüber heute deutlich verlängern müssen. Unser erklärtes Ziel ist es deshalb, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, älteren Mitarbeitern dieses Arbeiten bis zum Rentenalter von derzeit 67 Jahren auch zu ermöglichen.“
Schwerpunkt Qualifizierung
Einen besonderen Stellenwert erhielt in diesem Zusammenhang der Aspekt der Qualifizierung. Die Leiterin der Projektgruppe „Qualifizierung älterer Mitarbeiter“, Sigrun Ratzmann, sieht hierin eine doppelte Herausforderung: „Sowohl auf Seiten der Mitarbeiter als auch auf Seiten der Führungskräfte ist ein Umdenken erforderlich“, so Ratzmann. „Deshalb setzt unser Konzept an zwei Punkten an: Führungskräfte für die Leistungen und den Erfahrungsschatz älterer Mitarbeiter zu sensibilisieren und zugleich den älteren Mitarbeitern klarzumachen, dass sie durch lebenslanges Lernen selbst einen Beitrag zu ihrem anhaltenden Wert für das Unternehmen liefern können – was eine entsprechende Unternehmenskultur und die Installierung eines kontinuierlichen Lernprozesses voraussetzt.“
Erste Ergebnisse dieser Bemühungen waren schnell vorhanden: Nach einem Führungskräfte-Workshop im März 2005 wurde das Thema dauerhaft auf der Führungsebene etabliert. Ein erweiterter Führungskreis arbeitet seitdem an der Ausarbeitung konkreter Konzepte für „Lebenslanges Lernen“ und entsprechenden Anreizsystemen.
Vorteile für Mitarbeiter und Unternehmen
Projektleiterin Sigrun Ratzmann ist vom Erfolg solcher Konzepte überzeugt: „Lebenslanges Lernen nützt nicht nur dem Unternehmen, sondern auch den Mitarbeitern: Ältere Mitarbeiter können mit den zunehmenden Unsicherheiten leichter umgehen und den eigenen Wert für das Unternehmen klarer erkennen. Damit tragen etablierte Qualifikationsstrukturen für ältere Mitarbeiter nachhaltig zur Leistungsfähigkeit, zur Motivation und zu einem positiven Lebensgefühl am Arbeitsplatz bei.“
Aus diesem Grund sind Geschäftsleitung und Gesamtbetriebsrat der Felix Schoeller Gruppe fest entschlossen, die begonnene Arbeit sowohl auf theoretischer als auch auf praktischer Ebene fortzuführen, um in naher Zukunft zu einem nachhaltigen System des lebenslangen Lernens bei Schoeller zu gelangen.
Erfahrung nutzen – Qualifikation fördern
Erfahrung nutzen – Qualifikation fördern
Um tragfähige Strukturen für die kontinuierliche Qualifikation älterer Mitarbeiter zu schaffen, arbeitet der Osnabrücker Spezialpapierhersteller Felix Schoeller an einem Konzept für lebenslanges Lernen.
Bereits im Februar 2004 wurden in einem gemeinsamen Workshop des Gesamtbetriebsrats und der Personalabteilung vier Arbeitsgruppen geschaffen, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der demographischen Entwicklung und ihrer Auswirkungen befassen. Das Ziel dieser Zusammenarbeit beschreibt Gesamtbetriebsleiter Matthias Größig:
„Auf Grund der veränderten rechtlichen Voraussetzungen, dem Wegfall der Altersteilzeit und der Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre, wird sich die Erwerbsbiographie aller Mitarbeiter gegenüber heute deutlich verlängern müssen. Unser erklärtes Ziel ist es deshalb, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, älteren Mitarbeitern dieses Arbeiten bis zum Rentenalter von derzeit 67 Jahren auch zu ermöglichen.“
Schwerpunkt Qualifizierung
Einen besonderen Stellenwert erhielt in diesem Zusammenhang der Aspekt der Qualifizierung. Die Leiterin der Projektgruppe „Qualifizierung älterer Mitarbeiter“, Sigrun Ratzmann, sieht hierin eine doppelte Herausforderung: „Sowohl auf Seiten der Mitarbeiter als auch auf Seiten der Führungskräfte ist ein Umdenken erforderlich“, so Ratzmann. „Deshalb setzt unser Konzept an zwei Punkten an: Führungskräfte für die Leistungen und den Erfahrungsschatz älterer Mitarbeiter zu sensibilisieren und zugleich den älteren Mitarbeitern klarzumachen, dass sie durch lebenslanges Lernen selbst einen Beitrag zu ihrem anhaltenden Wert für das Unternehmen liefern können – was eine entsprechende Unternehmenskultur und die Installierung eines kontinuierlichen Lernprozesses voraussetzt.“
Erste Ergebnisse dieser Bemühungen waren schnell vorhanden: Nach einem Führungskräfte-Workshop im März 2005 wurde das Thema dauerhaft auf der Führungsebene etabliert. Ein erweiterter Führungskreis arbeitet seitdem an der Ausarbeitung konkreter Konzepte für „Lebenslanges Lernen“ und entsprechenden Anreizsystemen.
Vorteile für Mitarbeiter und Unternehmen
Projektleiterin Sigrun Ratzmann ist vom Erfolg solcher Konzepte überzeugt: „Lebenslanges Lernen nützt nicht nur dem Unternehmen, sondern auch den Mitarbeitern: Ältere Mitarbeiter können mit den zunehmenden Unsicherheiten leichter umgehen und den eigenen Wert für das Unternehmen klarer erkennen. Damit tragen etablierte Qualifikationsstrukturen für ältere Mitarbeiter nachhaltig zur Leistungsfähigkeit, zur Motivation und zu einem positiven Lebensgefühl am Arbeitsplatz bei.“
Aus diesem Grund sind Geschäftsleitung und Gesamtbetriebsrat der Felix Schoeller Gruppe fest entschlossen, die begonnene Arbeit sowohl auf theoretischer als auch auf praktischer Ebene fortzuführen, um in naher Zukunft zu einem nachhaltigen System des lebenslangen Lernens bei Schoeller zu gelangen.