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Wenn der Chef seine Leute zum Sport schickt

hin Osnabrück. Hellmann-Mitarbeiter bekommen einen Zuschuss von ihrem Arbeitgeber, wenn sie in einem Fitness-Studio etwas für ihre Gesundheit tun. Das ist ein kleines Beispiel, wie das Unternehmen auf den demografischen Wandel reagiert - bei weitem aber nicht die einzige Reaktion.
Personal-Manager Stefan Wimmer stellte Personalverantwortlichen in Osnabrücker Unternehmen und Gewerkschaftern die Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragung vor. Psychologie-Studentin Larissa Holländer hatte für ihre Diplomarbeit an der Uni Osnabrück 50 Hellmann-Mitarbeiter ausführlich befragt. Die Interviews dauerten jeweils bis zu drei Stunden. Die Befragten (Lagerarbeiter, Fahrer und Sachbearbeiter) wurden per Zufall ausgewählt. Ziel der Untersuchung: Was kann ein Unternehmen tun, um die Leistungsfähigkeit und Arbeitszufriedenheit der älter werdenden Mitarbeiter zu erhalten. Betrachtet wurden unter anderem die Arbeitsbedingungen, die familiäre Bindung und das Freizeitverhalten.
Das Kernergebnis überrascht nicht: Die Bedürfnisse junger und älterer Mitarbeiter unterscheiden sich kaum. Sie wollen einen teamorientierten Führungsstil. Sie wünschen sich Hilfe bei Stressabbau und Gesundheitsfürsorge. Sie wollen Transparenz auf allen Ebenen. Und sie rechnen damit, erst mit 65 oder 67 Jahren in Rente gehen zu können. Das Ergebnis spiegele das gute Klima und die gute Altersstruktur in der Hellmann-Belegschaft wider, sagte Stefan Winter, der die Erfahrungen und Daten anderen Unternehmen gern zur Verfügung stellt.
Das Treffen bei Hellmann geht auf die Initiative „Demografischer Wandel“ der Wirtschaftsförderung Osnabrück zurück. In einem zweijährigen Projekt sollen Firmen für die Probleme sensibilisiert werden, die eine alternde Gesellschaft für die Personalentwicklung mit sich bringt. Das Projekt moderiert Personalberater Ulrich Thoben.

Internet
www.wfo.de

Wenn der Chef seine Leute zum Sport schickt Wenn der Chef seine Leute zum Sport schickt

Wenn der Chef seine Leute zum Sport schickt

Betriebe reagieren auf demografischen Wandel

hin Osnabrück. Hellmann-Mitarbeiter bekommen einen Zuschuss von ihrem Arbeitgeber, wenn sie in einem Fitness-Studio etwas für ihre Gesundheit tun. Das ist ein kleines Beispiel, wie das Unternehmen auf den demografischen Wandel reagiert - bei weitem aber nicht die einzige Reaktion.
Personal-Manager Stefan Wimmer stellte Personalverantwortlichen in Osnabrücker Unternehmen und Gewerkschaftern die Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragung vor. Psychologie-Studentin Larissa Holländer hatte für ihre Diplomarbeit an der Uni Osnabrück 50 Hellmann-Mitarbeiter ausführlich befragt. Die Interviews dauerten jeweils bis zu drei Stunden. Die Befragten (Lagerarbeiter, Fahrer und Sachbearbeiter) wurden per Zufall ausgewählt. Ziel der Untersuchung: Was kann ein Unternehmen tun, um die Leistungsfähigkeit und Arbeitszufriedenheit der älter werdenden Mitarbeiter zu erhalten. Betrachtet wurden unter anderem die Arbeitsbedingungen, die familiäre Bindung und das Freizeitverhalten.
Das Kernergebnis überrascht nicht: Die Bedürfnisse junger und älterer Mitarbeiter unterscheiden sich kaum. Sie wollen einen teamorientierten Führungsstil. Sie wünschen sich Hilfe bei Stressabbau und Gesundheitsfürsorge. Sie wollen Transparenz auf allen Ebenen. Und sie rechnen damit, erst mit 65 oder 67 Jahren in Rente gehen zu können. Das Ergebnis spiegele das gute Klima und die gute Altersstruktur in der Hellmann-Belegschaft wider, sagte Stefan Winter, der die Erfahrungen und Daten anderen Unternehmen gern zur Verfügung stellt.
Das Treffen bei Hellmann geht auf die Initiative „Demografischer Wandel“ der Wirtschaftsförderung Osnabrück zurück. In einem zweijährigen Projekt sollen Firmen für die Probleme sensibilisiert werden, die eine alternde Gesellschaft für die Personalentwicklung mit sich bringt. Das Projekt moderiert Personalberater Ulrich Thoben.

Internet
www.wfo.de